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Corsair Community

P5Q-E und TWIN2X4096-8500C5DF => brauche Hilfe!!


GrossmeisterB

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Hallo zusammen!!

 

Ich wende mich jetzt mal direkt hier an den Hersteller, meine Dominators wollen leider nicht so ganz wie ich will, meine CPU läuft stabil (Orthos Dual Small FFTs über mehrere Stunden) auf 8x533 MHz, aber ich kann quasi tun was ich will, sobald ich "Blend" laufen lassen, ist nach max. 10m Ende im Gelände...

Ich hab die Timings von 5-5-5-15-55 mal auf 6-6-6-18-60 geändert, so läuft es dann immerhin schon knapp eine Stunde...

Die RAM-Spannung hab ich im BIOS manuell auf 2.10V gesetzt, aber auch eine leichte Anhebung auf 2.12V gab keine Besserung...

 

Hab ihr noch Tips was ich tun könnte? Eigentlich sollte mein Board schon ein wenig "overvolten", wenn es stimmt was ich gelesen habe, also müssten eh schon mehr als 2.1V anliegen, aber auch bei weniger Spannung (2.02, 2.04, 2.06, 2.08 Volt) hab ich das selbe Problem...

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Ich hatte ja geschrieben, das ich schon 2.02, 2.04, 2.06, 2.08 getestet habe - ohne Erfolg leider...

 

BIOS hab ich das neueste mal draufgemacht => wird nur noch schlimmer!!

Also mal das 0803er wieder drauf, damit läuft's so einigermaßen auf 6-6-6-18-60, aber da die Teile ja 1066 bei 5-5-5-15 schaffen sollten, bin ich irgendwie überrascht...

 

Ich werde nachher mal noch versuchen den FSB runterzunehmen, und die RAMs über einen "Divider" laufen zu lassen, damit man 100%ig ausschließen kann, das es am FSB liegt...

Aber merkwürdigerweise bekomme ich beim Entpacken von RAR-Dateien sehr häufig auch CRC-Fehler, was man so liest könnte das evtl. auch an defekten RAMs liegen????

 

Naja, wer noch Tips hat: nur her damit!!

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Zum einen am "Praxistest", mit 5-5-5-15 freezt er bei Call of Duty 5 jedesmal, zum anderen bricht er den Orthos-Test jedesmal ab nach wenigen Minuten, wohingegen er bei 6-6-6-18 sehr viel länger läuft und dann erst abbricht...

 

Ich spiele jetzt mit den ganzen Settings rum, das Problem liegt irgendwo im Bereich NB-Spannung, NB-GTL-Setting, vFSB (VTT) oder was, keine Ahnung, die CPU ist Primestable bei "Small FFTs", der Vorbesitzer hatte die auf FSB über 650 am laufen ohne Probleme, also an der CPU liegt's ganz sicher nicht...

Die "Zusatzbelüftung" mit dem Fan-Modul brachte auch keine Besserung, also Hitze ist nicht das Problem, die Fehler kommen auch wenn ich das Fenster offen habe...

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Hi,

 

also ich hab den Speicher mal auf nem P5Q mit einer Speicherspannung von 2,19~2,21 Volt und einer Northbridgespannung von 1,36 Volt sauber am laufen gehabt. Wenn man mit höheren FSB rumspielt sollte man dort nachlegen:

DRAM GTL +12mv auf dem genutzten Channel (A) sollte es dann sein und bei der NB Spannung kann man ruhig richtung 1,5 - 1,6 Volt gehen.

Spreadspectrums alle deaktivieren. Ram im Bios auf lighter stellen und alle sachen wie DRam Training etc. deaktivieren. Intel Eist sollte man ebenfalls in diesen FSB bereichen deaktivieren führt nur zu instabilität. Ich würde bei der Southbridge ruhig um 0,1 bis 0,2 Volt hochgehen und die FSB Termination mal auf 1.30Volt Festmachen, sonst hat man überspannung im FSB, kommt den HDD's nicht so gut, bei einer SATA 2 Raptor Platte würde ich den FSB Termine nicht über 1,22 Volt ansetzen sonst rattert die irgendwann durch.

 

PTT CPU kannste auf 1,5V festmachen, sollte sich bei deiner Setting sauber verhalten.

 

dann wäre noch zu beachten, alle Soundkarten, Wlankarten oder sonstige addonkarten zu entfernen bei den tests, die sind auch häufig grund für probleme, man sollte erst das rohe Basissystem zum laufen bekommen.

 

Ich habe auf dem P5Q Deluxe und dem Pro 4 und auch 8 GB Dominatoren problemlos am laufen gehabt. 5-5-5-15 sollte man festmachen und die Speicherspannung bei 2,2 Volt rum +/- 0,02 Volt.

 

Es ist auch vom Grundsatz her so, wenn das System vor allem das Board, eine Zeit lang mit hohen Settings lief so wie du es beschreibst war dies ja der Fall, dann verschleissen auch die Baugruppen härter als Normal, es muss nichts defekt sein, sondern wie ein Reifen, etwas mehr abgenutzt, was mehr Spritverbrauch zur Folge hat da der Reibungskoeffizient sich ändert, bei Hardware ist das ähnlich. Wenn also die Hardware mit sehr hoher Spannung betrieben wurde, reicht wenn es so 1-3 Monate sind, stellt sich ein geregelter Verschleiss ein, sodass man mit der Hardware nicht mehr einfach so die Standardspannungen fahren kann, dann muss man von haus aus generell etwas Überspannung ansetzten, ich hoffe die Tipps helfen dir etwas ;-)

 

Was den Speicher selbst angeht, der muss auf dem Board einwandfrei laufen.

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Hallo!!

 

Also, nachdem ich jetzt zig verschiedene Settings durchgetestet habe, habe ich endlich die Einstellungen gefunden, welche einen stabilen Betrieb ermöglichen.

Nachdem ich die GTL-Settings für die NB von 0.550 bis 0.640 alle durchprobiert hatte, blieb ich dort bei den 0.590, weil's damit am besten lief.

Als nächstes änderte ich dann die FSB-Termination-Spannung, ich hatte die vorher immer auf 1.24, 1.26 oder 1.30V gehabt, aber nie auf 1.28Volt, und siehe da, mit 1.28 FSB Termination Voltage funktioniert es jetzt!!

 

Aber das Posting von Elprincipal macht mich jetzt stutzig, denn ich HABE eine WD-Raptor-Platte (74GB, Modell WD740ADFD), und ich hab keinen Bock das sie kaputt geht...

Also ich werde jetzt nochmal mit 1.22Volt FSB Termination testen, die "VTT CPU" werde ich 100pro NICHT auf 1.50V setzen, denn dann overvolted das Board an der Stelle massivst, das wär also keine gute Idee, ich lass es bei den 1.56V jetzt erstmal...

 

Und warum die NB-Spannung so extrem hoch?? Die ist nur mit dem Standard-Kühler bestückt, das führt 100pro zum Hitzetod, wenn ich die auf 1.6V laufen lasse...

 

Naja, danke erstmal für die Tips, werde das mit der FSB Term. Voltage auf 1.22V nochmal testen, hoffe es klappt...

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Hi,

 

also das mit der NB Spannung dient nur einem Einstellbereich in dem man sich bewegen kann, bis 1,6 Volt macht die P45 keine Probleme.

 

Was die VTT angeht, kannst du auch auf 1,56V bleiben, ich finde es nur sauberer bei 1,5 Volt zu arbeiten da man mehr informationsbeispiele anderer Overclocker auf der Basis im Netz finden kann wenn man bei den feineinstellungen Probleme hat.

 

Was die FSB Termination angeht wäre ich bei der Raptor halt sehr vorsichtig. Du kannst ja 1,28 einstellen, aber wenn die Platte abraucht gibts keine Garantie, der Hersteller sieht bei der Abnahme sofort das Sie an eine Spannungsspitze krepiert ist. Wenn du im 1,20 Volt Bereich bleiben kannst, solltest du dies auch tun, wenn es nicht anders möglich ist, dann würde ich die Raptor nicht unbedingt nutzen in dem System. Was natürlich so denke ich zumindest nicht in deinem Sinne ist.

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Ich frage mich zwar gerade, welche Spannungen da wo an der Platte auftauchen, das sie "abraucht", und was das mit der FSB Termination Voltage zu tun hat, aber wenn es die Erfahrung gezeigt hat, dann nehme ich das einfach mal so hin, hab vFSB auf 1.22V jetzt und teste gleich mal ob's Prime-stabil ist...
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Hi,

 

es ist so, dass eine höhere FSB Termination zu Spannungsspitzen im Satabus führen kann, (muss nicht) die Wahrscheinlichkeit ist allerdings sehr hoch das jedes System dann und wann Spannungsspitzen dadurch intern erfährt. je höher diese eingestellt wir, desto höher die Gefahr.

 

Was es mit der Raptor auf sich hat ist recht simpel. Diese ist von Haus aus sehr ausgereizt und verträgt solche Spannungsspitzen nicht. Eine normale HDD würde diese einfach unter Toleranz verbuchen, die Raptor leider nicht. Was das Abrauchen angeht, so war dies nur bildlich gesprochen^^ da wird mit sicherheit nichts abbrennen oder qualmen, nur der mikroprozessor der Steuerplatine an der Raptor würde sich verabschieden.

 

1,22 wäre ein sauberes Setting.

Um zu wissen weshalb ein hoher Terminationbus gefahren birgt, muss man sich mit der Materie nicht nur auskennen sondern auch physikalische Grundgesetze einbeziehen und etwas technisches Verständnis:

Der FSBT dient als Abschlusspuffer umd die Signalqualität und Stabilität der Verbindung Chipset <---> CPU Sicherzustellen. Im Irrglauben mit Chipset sei nur die MCP/North Bridge gedacht, haben viele die SPP/South Bridge vergessen. Während die meisten Systeme wie NB/CPU über gute Kühlung verfügen und massive Cores, ist die SB/SPP ein sehr ungewollter OC Fan.

 

eine höhere Spannung im FSBT dient dazu die Signalstörquellen zu eliminieren, dies geschieht auf 2 Grundlagen der Physik: 1. Der stärkere Gewinnt und 2. eine höhere Signalinstabilität durch höheren Kraftaufwand kann nur durch ein stärkeres Dämmungsfeld erfolgen was nur durch die Zuführung von mehr Spannung realisierbar ist.

 

Gutes Overclocking zeichnet sich dadurch aus den FSBT nicht anheben zu müssen, da man so gut einstellt, das man so wenig wie möglich Störinterferenzen bekommt. Es ist immer der letzte Schritt dann mit Anhebung des FSBT die kleinen Störfrequenzen ganz zu unterbinden und ein sauberes System zu bekommen.

 

Wenn man also bei 1,30 Volt FSBT arbeitet hat dies 2 Gründe:

OC ist schlecht eingestellt und man will es damit kompensieren = natürlich wird die Hardware dies mit massiven Verschleisserscheinungen quittieren.

Ein System das normal 3-5 Jahre läuft wird dann bereits nach 4-8 Monaten erste Ermüdungserscheinungen haben und Defekte aufweisen. Bereits Ausgereizte Baugruppen sind dafür am anfälligsten: Speicher ist in diesem Zusammenhang das anfälligste, also HDD & Ram.

 

Du wirst dich vielleicht noch fragen, was es mit der HDD auf sich hat - nun es ist so das nicht nur nach dem Anschalten des PC`s Spannungsspitzen auftauchen, sondern auch im Betrieb: bsp. beim Umschalten von Bios auf Systembootroutine, Beim Umschalten auf USB erkennung beim Booten und bei jedem Erkennen von USB Hardware und dem Ansteuern dieser Hardware entstehen Spannungsspitzen. Wie weit diese Auspegeln, beeinflusst an dieser Stelle maßgeblich die Spannung des FSBT, da dieser ja die Messlatte für Stabilität setzt und um diese zu erreichen, versucht er diese Kommunikationsverzerrungen einzudämmen. In diesem Zusammenhang kann es bei zu hohen Werten dazu führen das der FSBT den ganzen BUS zerreist, da man dann aber in einem Restart endet, stellt man die Clocking einstellungen anders, bis dies nicht mehr passiert, nun wird das System nicht mehr kurzfristig bis an die Zerreissgrenze gebracht sondern auch dauerhaft dort belassen. - (Man erhält eine Dauerüberlastung sämtlicher am Bus angeschlossener Hardware).

 

Bei gutem OC, wo man verfeinert die GT Frequenzen und Spannungen anpasst, so das man am FSBT wenig ändern muss ist die langliebigkeit des Systems gewährleistet und man geht nicht die Riskiken von viel Verschleiss ein.

 

Ich hoffe die Erklärung ist jetzt nicht zu lang, aber ich denke man sollte das Konzept das hinter Bustechnik, Spannungseinstellungen und der Terminationspannung herrscht grundlegend offen anschauen, sonst fällt eine nachvollziehbare Erklärung fast unmöglich aus.

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Hallo!!

 

Danke erstmal für die ausführliche Erklärung, ich kenne dieses "Prinzip" der Abschlusswiderstände/Wellenwiderstände aus einem anderen Bereich (dort wo ich beruflich tätig bin), allerdings hat man da mit anderen Spannungen zu tun als wie in einem kleinen PC.

Das die Hardware da so "empfindlich" ist hätte ich so nicht gedacht...

Auch die Schaltüberspannungen hätte ich so nicht erwartet, aber wie ich schon sagte bin ich als Ingenieur auch in Bereichen tätig, in denen normalerweise alles was unter 100V ist eh nicht interessiert... :D:

 

Was wäre denn deine "Empfehlung" auf dem Weg zu einem "sauberen" OC?

 

Also die Northbridge-GTL habe ich schon optimal eingestellt, da bietet mein P5Q-E ja auch nur eine Einstellung, bei den CPU-GTLs bin ich mir nie sicher, welche ich da verstellen soll, 0/2 oder 1/3? Oder beide? Und warum haben beide jeweils einen unterschiedlichen Default-Wert?

 

Und zu dem Corsair-RAM hab ich noch eine Frage: habe hier gelesen:

 

http://ramlist.i4memory.com/ddr2/

 

das auf meinem RAM (Rev. 1.1) Micron D9 drauf ist, also die brauchen doch sicherlich viel Spannung wenn mich nicht alles täuscht? Sollte ich mal mehr als die effektiven 2.10V geben? Also so, dass effektiv 2.20V anliegen??

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Hallo,

 

was deine Rams angeht, die Vertragen schon was. Ich weis das es über Garantievorgabe ist aber in entsprechenden Leistungsdauertests haben die verbauten Microns auch mit 2,30~2,40 Volt sich nicht schwer getan ( gute Luftzirkulation vorrausgesetzt). Die Heatspreader sind eh bei Serienspannung und Settings nutzlos, die wurden Verbaut um den Ram OC tauglich zu machen mit höheren Spannungen, ich fahre die Rams seit gut einem Jahr im 8GB Verband auf nem Maximus II mit 2,25 Volt auf 1200 MHZ. Ich denke das mit 2,20 Volt keine Probleme auftauchen werden - teste mal den Spannungsbereich den Bluebeard genannt hat, dort laufen die Rams im Normalfall sehr optimal und dauerhaft.

 

P.S. fast schon vergessen :-) Die Lüfter natürlich montieren wenn du OC machts, dafür sind die ja auch gedacht.

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Also, danke erstmal für eure Hilfe, ich habe mein System endlich stabil!

 

Besonderer Dank auch an Elprincipal der mich vor der Erhöhung der VTT-Spannung gewarnt hat, dank einiger User in anderen Foren habe ich jetzt ideale Settings gefunden, die sind mit Prime95-Custom-Longrun getestet und stabil:

 

CPU-Multi: 8.5

FSB: 500

NB-Strap: 333

CPU: 1.36875 Volt

GTL 0/2: 0.635

GTL 1/3: 0.635

CPU-PLL: 1.52 Volt

FSB-Termination: 1.22 Volt

DRAM-Voltage: 2.20

NB-Voltage: 1.26

NB GTL Ref: 0.585

SB: 1.2 Volt

PCIe SATA: 1.6 Volt

 

Der RAM läuft mit 5-5-5-15-55 auf Perfomance Level 11, werde aber nochmal gucken ob ich auf 10 oder gar 9 runterkomme...

Bin aber echt mega-happy, meine CPU scheint also wirklich so gut zu sein wie ich sie vermutet hatte, 4250MHz bei 1.288 Volt lt. CPU-Z sind denke ich mal äußerst gut, mal sehen ob ich sie auch auf 4300/4400 oder gar nochmehr bei adäquater Vcore bekomme...

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